OpenServ4P auf dem Forschungsaustausch in Hannover

05. August 2016 am Produktionstechnischen Zentrum in Hannover

Anfang August trafen sich die Mitarbeiter mehrerer Forschungsinstitute aus Aachen, Augsburg, Hamburg und Hannover am Produktionstechnischen Zentrum Hannover um über aktuelle Forschungsprojekte und -trends zu diskutieren.

Das Forschungsprojekt OpenServ4P hat sich in diesem Rahmen der wissenschaftlichen Community gestellt. Nach einem Überblick über die Projektstruktur und die vorgesehenen Forschungsschwerpunkte wurden auch erste Zwischenergebnisse aus dem Arbeitspaket „Hard- und Softwarearchitektur“  durch Herrn Berger erläutert. Große Zustimmung erfuhr bspw. der Vorschlag, die Hardware der Service-Plattform nicht zentral an einen Ort zusammenzulegen, sondern diese dezentral an verschiedenen Standorten zu installieren. Unterstützt wird diese Hypothese auch durch Messungen der Übertragungsgeschwindigkeiten mehrerer Datenpakete an unterschiedliche, global verteilte Standorte im Rahmen des Projekts. Dabei wurde ersichtlich, dass die erreichbaren Übertragungsgeschwindigkeiten, welche durch einen zentralen Server realisiert werden könnten, gerade für echtzeitkritische Anwendungen nicht ausreichend sind. Als eine hohe Eintrittshürde, welche sich auch im Rahmen der bisherigen Recherchearbeiten gezeigt hat, wurden die bisher noch relativ hohen Kosten, die durch die Anschaffung von Servern, Webspace, etc. für die einzelnen Unternehmen entstehen, identifiziert.

Weitere Ergebnisse und möglicherweise ein erster Demonstrator sollen beim nächsten Forschungsaustausch vorgestellt und diskutiert werden.