Projektpräsentation OpenServ4P beim BMWi

Auftaktkonferenz Smart Service Welt am 25. Nov. 2016 in Berlin

Im Rahmen des Förderprogramms „Smart Service Welt – Internetbasierte Dienste für die Wirtschaft“ entwickeln aktuell 20 Projekte neue Anwendungen mit den Schwerpunkten Produktion, Mobilität, „Gutes Leben“ und verschiedenen Querschnitttechnologien. Der Informationsaustausch zwischen den Projekten stand daher im Vordergrund der Konferenz, die Ende November vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie veranstaltet wurde.

Im Eröffnungsvortrag skizzierte Prof. Dr. Henning Kagermann Deutschlands Wandel zu einer plattformbasierten und dienstleistungsorientierten Smart Service Welt. Zwei weitere Beiträge zeigten auf, wie sich „Smarte Lösungen“ mit offenen Schnittstellen auf Basis der Plattform FIWARE und ein sicherer Datenaustausch mit dem „Industrial Data Space“ erreichen lassen.

Die Vorstellung der aktuellen Projekte startete mit dem Themenkomplex Produktion und unserem Verbundprojekt OpenServ4P. Bbeitrag-2ernhard Klimm als Projektleiter des Konsortialführers SALT Solutions beantwortete für die über 250 Teilnehmer des Kongresses dazu die Fragen des Moderators Ulrich Walter. Beleuchtet wurden insbesondere Fragestellungen zum Nutzen von „Predictive Analytics“ für die Industrie sowie die dafür erforderlichen Voraussetzungen. Dabei ging es hauptsächlich um die Möglichkeiten einer Erfassung der dafür notwendigen Maschinen- und Prozessdaten bei der großen Menge an bestehenden, kaum vernetzten Produktionseinrichtungen der deutschen Fertigungsindustrie. Um hier innovative Lösungen zu finden, beteiligen sich ja unter anderem die SICK AG für den Bereich Sensorik und der Hausgerätehersteller BSH als Industriepartner an OpenServ4P, um beispielweise eine vorausschauende Instandhaltung und Qualitätssicherung für ältere Bestandsanlagen zu erreichen.

Ein weiterer Agendabeitrag-3punkt der Konferenz war dem neuen Förderprogramm Smart Service Welt II gewidmet, bei dem der Fokus auf Beschäftigung, Mobilität, Wohnen und Versorgungsdiensten liegt und dessen Projekte ab Ende 2017 starten sollen. Die für die aktuellen Projekte eingerichtete unterstützende Begleitforschung stellte sich im letzten Teil des Kongresses vor. Deren Arbeitsgruppen fokussieren auf übergreifende Themen im Zusammenhang mit neuen Diensten. Dazu gehören Rechtliche Herausforderungen, die Sicherheit von Plattformarchitekturen, Normungen und Standardisierungen sowie Geschäftsmodelle und Plattformökonomie.