OpenServ4P auf der 10-Jahr-Feier von Wittmann Battenfeld

Wittmann Battenfeld, Spritzgießmaschinen-Hersteller und Spezialist für fortschrittliche Prozesstechnologien und Partner im Projekt OpenServ4P, feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Firmenjubiläum. Ein wunderbarer Anlass für Wittmann Battenfeld am 13./14.6.2018 in Kottingbrunn, Österreich, eine Hausmesse mit ca. 1.400 geladenen Gästen zu veranstalten. Neben Vorträgen, Werksführungen und Geräteschauen gab es mehrere Expert Corners, in denen Partnerfirmen innovative Softwarelösungen rund um den Spritzguss präsentierten.
Die Keynote zur Veranstaltung hielt Professor Dr.-Ing. Johannes Schilp, Hauptabteilungsleiter am Fraunhofer IGCV, zum Thema „Cyber-physische Produktionssysteme“. Krönender Abschluss dieses ersten Tages war eine eindrucksvolle Abendgala.

Unser Projekt OpenServ4P war im Rahmen der Expert Corners mit einem Demonstrator zur Vorausschauenden Qualitätssicherung vertreten. Großes Interesse zeigten die Besucher für den präskriptiven Ansatz – die Generierung von Handlungsanweisungen für die Korrektur der Maschinenparameter. Zusätzlich stand unser Projekt mit vier Fachvorträgen zur „Vorausschauenden Qualitätssicherung und Prescriptive Maintenance beim Spritzguss“ auf dem Programm.

Wir bedanken uns ganz herzlich für die Einladung das Projekt zu präsentieren und wünschen der Firmengruppe Wittmann Battenfeld weitere 10 Jahre Innovation und Erfolg!

OpenServ4P auf der Hannover Messe (HMI) 2018:

23.- 28. April 2018

Auf der diesjährigen Industriemesse in Hannover präsentierten die Projektpartner auf dem Digitalisierungsstand des BMWi gemeinsam die Vorteile offener und intelligenter Services in der Produktion. Im Fokus des Messeauftrittes stand das Thema vorausschauende Qualitätssicherung, welches anhand eines Demonstrators zur kamerabasierten Qualitätsprüfung und eines web-basierten Services dem Besucher detailliert vermittelt wurde.

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Mittels einer Augmented Reality (AR)-Brille konnten die Besucher zudem selbst erleben, wie in zukünftigen Produktionssystemen Informationen zu potentiellen Risiken visualisiert und somit dem Menschen in der Produktion als wichtige Informationsquelle bereitgestellt werden können.

Neben zahlreichen Fachgesprächen mit Vertretern aus Industrie und Forschung wurde auch die Forumsplattform des BMWi-Standes dazu genutzt, im Rahmen eines Vortrages mit anschließender Diskussion, weitere Themen des Forschungsprojektes einem breiten, interessierten Publikum vorzustellen.

Der Besuch durch die CDU-Landtagsfraktion Niedersachsen und den Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier unterstreichen zudem das öffentliche und politische Interesse an der Erforschung performanter Lösungen für die Digitalisierung komplexer Produktionsprozesse.

OpenServ4P bei VDMA Veranstaltung: Digitaler Retrofit von Bestandsmaschinen und –anlagen

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Industrie 4.0 Bayern – Produktion und Geschäftsmodelle von morgen“ des VDMA besuchte das Forschungsprojekt am 22.03.2018 die Veranstaltung „Digitaler Retrofit von Bestandsmaschinen und -anlagen“. Im Fokus der Veranstaltung lag wie Bestandsanlagen für das digitale Zeitalter fit gemacht werden können. In acht Vorträgen aus aktuellen Industrie- und Forschungsprojekten wurden Themen und Erfahrungen bei der Umsetzung von Modernisierungs- und Nachrüstmaßnahmen vorgestellt. Von der methodischen Herangehensweise zu den Use-Case-Szenarien sowie den jeweiligen Hard- und Softwareanforderungen wurden viele Aspekte des Retrofits vorgetragen und anschließend in der Teilnehmerrunde diskutiert. Für weitere Informationen sei auf die Homepage des VDMA verwiesen.

OpenServ4P bei der VDMA-Veranstaltung: Geschäftsmodelle für die Plattform-Ökonomie

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) organisierte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Industrie 4.0 Bayern – Produktion und Geschäftsmodelle von morgen“ im JOSEPHS in Nürnberg am 21.03.2018 einen Workshop zur Geschäftsmodellentwicklung. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Wertschöpfungsnetzwerke systematisch entwickeln und iterieren“. Nach einer Einführung in die Thematik der systematischen Geschäftsmodell-Innovation durch Herrn Christian Gülpen, Mitarbeiter des Lehrstuhls für Technologie- und Innovationsmanagement (TIM) an der RTWH Aachen, lag der Fokus auf der interaktiven Entwicklung von Geschäftsmodellen für die Plattform-Ökonomie. Für weitere Informationen sei auf die Homepage des VDMA verwiesen.

Digitale Zukunft konkret

Das Symposium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Am 20. und 21. November trafen sich die Vertreter der aktuellen Technologieprogramme Smart Service Welt I&II und Smart Data in der Berliner Kalkscheune zum Informationstausch über den Stand der Entwicklungen von digitalen Technologien. Auch das Verbundprojekt OpenServ4P war bei dem intensiven Dialog zu „Digitale Zukunft konkret“ dabei. Synergien zwischen den verschiedenen Projekten zu erkennen und Umsetzungspotenziale besser zu nutzen war das Ziel der zahlreichen Fachvorträge und Workshops. Neben technologischen und sicherheitstechnischen Aspekte waren für das Projekt OpenServ4P insbesondere die Erfahrungen der anderen Projekte bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen im Umfeld von IoT und Big Data interessant. Hier zeigte sich ganz deutlich, dass diese Technologien zwar neue Geschäftsmodelle für Fertigungsunternehmen, Maschinenbau und IT-Dienstleister ermöglichen, eine erfolgreiche Umsetzung aber immer auch eine faire Verteilung der wirtschaftlichen Chancen in multilateralen Geschäftsbeziehungen erfordert. Dieses Thema wird daher bei OpenServ4P in einem eigenen Teilprojekt bearbeitet.

OpenServ4p beim Infotag Produktion von SALT Solutions

19. Oktober 2017 in Würzburg

Über 100 Gäste aus einem breiten Spektrum der Fertigungsindustrie in Deutschland trafen sich beim Infotag Produktion von SALT Solutions, um aktuelle IT-Lösungen für die Digitalisierung der Fabrik zu erleben. Das Programm umfasste neben Erfahrungsberichten von Industrieunternehmen auch Focus-Sessions zu neuesten Trends bei SAP, MES und BDE/MDE/QDE. An zahlreichen Demo-Points mit Live-Vorführungen konnten die Interessenten praxisgerechte Ideen für ihre eigene Industrie 4.0-Strategie sammeln.

Zu den Demonstrationen gehörte das Verbundprojekt OpenServ4P mit dem Teilaspekt „Vorausschauende Instandhaltung“. Das Konzept, Predictive Maintenance über offene Services auf einer hoch skalierbaren und zuverlässigen Plattform zur Verfügung zu stellen, stieß dabei auf sehr großes Interesse. Rund um die Vorführung eines Cloud-basierten Prototyps ergaben sich zahlreiche Diskussionen. Hier zeigte sich, dass eine derartige Plattform, neben Maschinen und Anlagen des eigenen Produktionsprozesses in gleicher Form auch den „Gesundheitszustand“ von ausgelieferten Produkten bei den Endanwendern in Echtzeit aufzeigen soll. Insbesondere ein hohes Maß an Skalierbarkeit und Verfügbarkeit stellen dabei wichtige Kriterien dar.

So war die Präsentation des Projektes bei dieser Veranstaltung ein wichtiger „Reality Check“ mit Industrieanwendern, bei dem wertvolle Hinweise für den weiteren Projektverlauf im Teilprojekt „Integration und Piloterprobung“ gewonnen wurden.

OpenServ4P beim Wissenschafts- und Industrieforum

11. und 12. Mai 2017 in Paderborn

Beim diesjährigen Wissenschafts- und Industrieforum „Intelligente Technische Systeme“ – veranstaltet vom Heinz Nixdorf Institut, dem Fraunhofer IEM sowie dem Spitzencluster it’s OWL -trafen sich rund 300 Teilnehmer zum Austausch zwischen Industrie und Forschung. 50 Vorträge und Diskussionsforen gaben einen Einblick in die zahlreichen Projekte und Initiativen rund um Industrie 4.0.

Aus dem Forschungsprogramm „Smart Service Welt“ wurden dieses Jahr drei Projekte für eine Präsentation auf dem Forum ausgewählt – darunter auch OpenServ4P. Bei dieser Gelegenheit konnte Herr Bernhard Klimm (SALT Solutions) die aktuellen Ergebnisse bei der Entwicklung von offenen, intelligenten Services für die Produktion vorstellen. Als anschauliches Beispiel diente dabei der im ersten Projektjahr aufgebaute Prototyp für eine vorausschauende Instandhaltung. Dieser ermöglicht unter anderem einfach interpretierbaren Aussagen zur Lebensdauerprognose von Maschinenkomponenten.

Selbstverständlich gab es für die Forumsteilnehmer einen Ausblick auf die weiteren Vorhaben im Rahmen von OpenServ4P. So wird aktuell die Erweiterung des Prototyps für eine Übertragung auf industrielle Anwendungsfälle im Bereich Instandhaltung und Qualitätssicherung beim Projektpartner BSH angegangen. In weiteren Schritten erfolgt dann der Aufbau weiterer Dienste für ein adaptives Risikomanagement und eine Echtzeit-Produktionsplanung und –steuerung in Zusammenarbeit mit dem Projektpartnern Scheer und software4production.

Der Vortrag kann bei Interesse hier angefordert werden. Das Projetteam OpenServ4P freut sich schon darauf, beim Forum nächstes Jahr den weiteren Projektfortschritt präsentieren zu können.

Workshop Smart Service Welt

11. Mai 2017 in Berlin

OpenServ4P nahm am 11. Mai 2017 an den Workshop-Tag „Smart Service Welt“. Das Institut für Innovation und Technik lud dazu im Rahmen des Förderprogramms „Smart Service Welt“ nach Berlin in die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften ein. An den Workshop-Tag nahmen Vertreter aus der Wirtschaft und Wissenschaft sowie aus den 16 Förderprojekten teil.

Impulsvorträge zu Datenschutz und Digitalen Geschäftsmodellen

Der Workshop-Tag beinhaltete vier Impulsvorträge zu den Themen „Die Regulierung der Datenökonomie: Zwischen Datenschutz, Verbraucherschutz und Schutz vor Diskriminierung“, „Smart Service Welt – nur mit Standards realisierbar!“, „Grundlagen und Bedeutung der Datenschutzgrundversorgung“ und „Digitale Geschäftsmodelle – Von Segelschiffen, Schmetterlingen und hypen Buzzwords“.

Der Impulsvortrag „Normung und Standardisierung – Information, Vernetzung, Strategie“ stellte 10 Thesen zu dem zukünftigen Datenschutz Grundverordnung DS-GVO mit Ausführungen zum Ziel des Datenschutzrechts (persönliche Freiheit des Einzelnen), Merkmalen personenbezogener Daten sowie zum Spannungsfeld zwischen Datenschutz und Datennutzung.

Der Impulsvortrag „Digitale Geschäftsmodelle/Plattformökonomie“ untersuchte die disruptiven Kräfte digitaler Geschäftsmodelle gegenüber bisheriger, konventioneller Geschäftsmodelle. Des Weiteren wurde auf den Unterschied zwischen privaten und geschäftlichen Transformationen sowie die Unterschiede zwischen Startups und etablierten Unternehmen eingegangen. Darüber hinaus wurden die Eigenschaften einer Plattformökonomie detailliert beschrieben. Eine Plattformökonomie zeichnet sich ein durch Netzwerkeffekte („schaffen eines Nutzens für alle“), Erschaffung und Zerstörung von Märkten sowie tiefgreifende Auswirkungen auf die Gesellschaft aus.

Anschließend fanden drei parallele Arbeitsgruppen zu den übergreifenden Themenfeldern „Sichere Plattformarchitekturen und Rechtliche Herausforderungen“, „Normung und Standardisierung – Information, Vernetzung, Strategie“, „Digitale Geschäftsmodelle/Plattformökonomie“ statt.

Workshops

Der Workshop „Sichere Plattformarchitekturen und Rechtliche

Herausforderungen“ stellte die Ergebnissen des Kick-off-Workshops vor und es wurden von Experten bewerte Fallbeispiele aus den Projekten in Bezug auf Datenschutzkonformität diskutiert.

Der Workshop „Normung und Standardisierung – Information, Vernetzung, Strategie“ stellte die Normungs- und Standardisierungsaktivitäten und -strategien auf europäischer und internationaler Ebene vor und als ein Praxisbeispiel für Chancen und Herausforderungen für Normung und Standardisierung wurde die DIN SPEC 91349 vorgestellt.

Der Workshop „Digitale Geschäftsmodelle/Plattformökonomie“ beinhaltete eine Einführung in die theoretischen Grundlagen zur Entwicklung und Visualisierung von Geschäftsmodellen. Ein Geschäftsmodell beschreibt das Grundprinzip, nach dem eine Organisation Werte schafft, vermittelt und erfasst. Es dient dazu, die Schlüsselfaktoren für den Erfolg eines Unternehmens zu erklären. Der Vorteil einer Visualisierung des Geschäftsmodells in einem Workshop liegt darin, Wissen, welches bei einzelnen Personen besitzen, zu externalisieren und für andere Mitarbeitende nachvollziehbar aufzeigen und verfügbar machen und Transparenz schaffen.

Im Workshop wurden dazu verschiedene Methoden bspw. das Business Model Canvas, Mission Model Canvas, das Platform Canvas sowie das Platform Innovation Toolkit  zur Entwicklung und Visualisierung von Geschäftsmodellen vorgestellt. Anschließend wurden in Arbeitsgruppen für die Förderprojekte Geschäftsmodelle entwickelt. In allen Arbeitsgruppen ein konsequenter Weiterentwicklungsbedarf der Geschäftsmodelle in den Forschungsprojekten identifiziert.

Hannover Messe Industrie 2017: Prototyp zur Vorausschauenden Instandhaltung

Anlässlich der Industriemesse HMI 2017 stellte das OpenServ4P Projekt-Team in Halle 17 mit ersten Prototyp vor, wie Intelligente Services für die Vorausschauende Instandhaltung in der Praxis funktionieren können.

Als Versuchsobjekt diente dabei ein Ausschnitt aus einem automatisierten Prüfstand, aufgebaut mit industrieüblichen Standardkomponenten der Automatisierungstechnik. Die Rolle eines Datensammlers übernahm ein Kleinstrechner „Raspberry PI“. Dieser liefert alle fünf Sekunden rund 65.000 Einzelwerte aus den Sensoriken des Prüfstandes direkt auf die (vorläufige) Cloud Plattform von OpenServ4P. Dort erfolge dann die gesamte weitere Verarbeitung, von der Berechnung technischer Kennzahlen in Echtzeit über die Analyse von Historiendaten bis zur Ermittlung des „Gesundheitszustandes“ einzelner Maschinenkomponenten mit einer Prognose des Zeitpunktes für eine Wartung bzw. eines Ausfalls der Komponente. Diese Zustandsinformation werden im „Digitalen Zwilling“ – einem 3D-Modell der Maschine – über Farbumschläge angezeigt. Maschinenbediener und Instandhalter bekommen so die wichtigsten Informationen auf einen Blick.